3 Minuten lesen – dauerhaft weniger Stress.
 
 
 
 

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Ihre Expertin für gesundes Arbeiten in fordernden Zeiten

 
 
 
 

Liebe Leserin, lieber Leser,

 

kennen Sie Mini-Interventionen? Das Wort beschreibt, was jeder schon einmal erlebt hat: Manchmal hat ein einziger Aha-Moment die Kraft, unser gesamtes Denken zu verändern. Mir erging es beispielsweise so, als ich mich fragte, warum mich Anrufe manchmal so stressen. Manchmal bekam ich richtiggehend Herzklopfen, wenn der Apparat klingelte, ohne zu ahnen, wer dran ist. Natürlich kommen Anrufe manchmal ungelegen oder der Anrufer ist fordernd. Aber damit kann man doch umgehen, oder? So dachte ich. 

 

Doch dann machte ich eine Übung. In der sollte man erkunden, woher die inneren Überzeugungen kommen, die man rund um die Arbeit so im Kopf hat. Man sollte Sätze vervollständigen wie „Wer viel arbeitet, ist …" oder „In meinem Elternhaus sagte man über Arbeit …“ Dabei wurde mir klar, dass ich den Arbeitsethos meiner Eltern ohne zu hinterfragen übernommen hatte – allerdings waren sie Ärzte und in ihrer Arbeit ging es nicht selten um Leben und Tod. Wenn das Telefon klingelte, zeigte dies üblicherweise einen Notfall in der Klinik an …

 

Als mir das klar wurde, konnte ich mich zum ersten Mal fragen, welcher Umgang mit Anrufen, Unterbrechungen und Erreichbarkeit denn in meinem Beruf angemessen und sinnvoll ist. Und ich kam zu dem Schluss: Für mich ist es – im Gegensatz zum Arzt – nicht so wichtig, ständig erreichbar zu sein. Viel wichtiger ist es, Telefongespräche konzentriert und in Ruhe zu führen. Denn die Inhalte dieser Gespräche sind die Grundlage meiner Arbeit. Seitdem bekomme ich kein Herzklopfen mehr, wenn das Telefon läutet. Und ich kann es sogar mal klingeln lassen, wenn ich in einer Arbeit vertieft bin – und rufe zeitnah zurück. Schließlich will der Anrufer meine volle Aufmerksamkeit und keine Not-OP.

 

Woher kommen Ihre Überzeugungen rund um Ihren Arbeitsstil? Machen sie Ihnen das Arbeiten leichter oder schwerer? 

 

Folgende Fragen helfen Ihnen auf die Spur: 

„Gute Arbeit ist …“

„Arbeit ist kein …“

„In meinem Elternhaus sagte man über Arbeit …“

 

An Ihren Antworten erkennen Sie Ihre Prägungen. Haben Sie den Mut und verabschieden Sie sich von denen, die Ihnen nicht gut tun. Vor allem wenn wir älter werden und schon lange in die immer wieder gleichen Stressfallen tappen, sind diese Prägungen nicht selten unsere größten Stresstreiber. Wer sie erkennt, kann mit wenig Aufwand sehr viel für sein inneres Gleichgewicht tun. Mein Telefon stresst mich zumindest nicht mehr.

 

Herzliche Grüße. 

Ihre Carola Kleinschmidt

 

 
 
 
 

Brigitte Academy 

Balance Day
 

Am 30. März 2019 findet in Hamburg im Verlagshaus von Gruner Jahr der große BRIGITTE Academy Balance Day statt. Das heißt: Vorträge, Workshops und jede Menge Anregungen rund um die Themen Gesundheit, Fitness, Ernährung und Stressmanagement. Mein Workshop-Thema jeweils um 14 und 15 Uhr: Energie statt Stress. Denn das Geheimnis für gesunde Balance ist, dass wir neben den turbulenten Zeiten auch innerlich ruhigere Zeiten brauchen. Wie uns das gelingen kann, lernt Ihr in an diesem Nachmittag.
 

Älterwerden im Beruf – Erfahrung trifft Neuland

 

Am 1. April 2019 geht mein erstes Online-Training „on air“. Thema: „Älterwerden im Beruf“. Wir sollen alle bis 67 arbeiten – doch derzeit hat ein Drittel der Beschäftigten das Gefühl, dass ihr Job sie derart belastet, dass sie nicht bis zur Rente durchhalten werden. Ich habe mich gefragt: Wie kann es gelingen, über viele Jahre hinweg im Berufsleben arbeitsfähig und gesund zu bleiben, sich im besten Falle auch weiter zu entwickeln? Die gute Nachricht: Es gibt super Antworten und Anregungen. Sie sind allerdings noch kaum bekannt. Das Online-Training ist Inspiration und Workshop in einem und besteht aus verschiedenen kürzeren Videos. Arbeitsblätter werden auf meiner Website zur Verfügung stehen. Ich freue mich, wenn Sie dabei sind. 
 

Ein erster Vorgeschmack auf das Thema bietet mein Vortragvideo auf Youtube
 

 

 

Studie: Digitaler Stress

 


Die Hans-Böckler-Stiftung hat über 2500 Berufstätige aus unterschiedlichen Branchen zu ihren Belastungen durch die zunehmende Digitalisierung gefragt. Interessanterweise kam dabei heraus: Vor allem die Probleme im Umgang mit der Technik im Job lösen viel Stress aus. Der Computer der abstürzt, das neue Programm, das man nicht versteht, die Unsicherheit im Bedienen von neuen Geräten. Weniger stressig sind dagegen die Zunahme an digitaler Technik oder die Angst um den Jobverlust durch Technik. Bemerkenswerterweise waren ausgerechnet die 24- bis 34-jährigen digital gestresster als andere Berufsgruppen. Häufigste Beschwerden durch den Stress: Leistung und Arbeitszufriedenheit sinken, Kopfschmerzen, Schlafstörungen und Müdigkeit nehmen zu. Was kann man daraus folgern? Ein Computerkurs kann eine gute Stressprävention sein. Und wenn der Rechner mal wieder abstürzt: Teetrinken und sich in Gelassenheit üben.

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Meine Kontaktanschrift lautet:

Carola Kleinschmidt
Diplombiologin, Journalistin & Trainerin
Glücksburgerstraße 3 // 22769 Hamburg
Tel: 0177-3084609

 
 
 
 
 
 
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