Wann hast du das letzte Mal nichts getan? Und was ist das überhaupt Nichtstun?
Nichtstun. Welches Nichtstun? In Wirklichkeit tue ich nie nichts. Auch nicht, wenn ich sage, ich täte nichts. Ich atme ja. Und ich denke. Vor allem die Gedanken, die kann ja vielleicht eine geübte Mönchin stoppen. Aber mir gelingt das kaum.
Aber ich kann sie fokussieren. Und das kommt dem Nichtstun nahe, das ich meine. Die Gedanken schweben eher als dass sie festhängen. Sie ziehen mit den Wolken mit, wenn ich in den Himmel gucke oder sie bleiben an einer Songzeile, einer Melodie hängen, wenn ich Musik höre.
Ganz manchmal entsteht dann auch das Gefühl, dass alles zusammen hängt. Dass meine Schritte auf dem Weg irgendwie mit dem Blätterrauschen in den Baumwipfeln schwingen. Und ich das Gefühl habe, dass alles in guter Bewegung ist. Nicht zu schnell, nicht zu langsam. Dass die Postbotin genau im richtigen Moment kommt. Und die Sonne heute ganz besonders scheint. Dass ein Satz, den jemand anders sagt, genau die Worte umfasst, die mir gut tun. Dass auch ich genau richtig bin.
❓ Kennst du dieses Lebensgefühl?
Hinterlasse gerne einen Kommentar. Ich freue mich.
Herzliche Grüße. Carola
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Carola Kleinschmidt ist Diplombiologin, Autorin und zertifizierte Trainerin. Aktuelle Bücher: „Gesünder arbeiten. Besser leben.“ und „Aus dem Vollen schöpfen“.
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